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„Heute wird viel gesprungen—für alle, die es können“: Mit diesen Worten begrüßte Esther Graf am vergangenen Freitagabend die mehr als 300 Gäste, die in die Aula der SRH Schulen GmbH in Neckargemünd gekommen waren. Ob im Grundschul- oder Rentenalter—Menschen aller Generationen hatten sich versammelt, um die österreichische Sängerin und Songwriterin live und hautnah zu erleben. Bekannt durch Hits wie „Mama hat gesagt“ (mit SDP & Sido) sowie „Mein Herz schreit yeah“ aus dem Film Die Schule der magischen Tiere 4, steht sie für frischen, emotionalen und authentischen Deutschpop. Ausgerichtet und moderiert wurde die Veranstaltung von der Kulturbühne Neckargemünd e.V.
Um Punkt 18:45 Uhr öffneten sich die Türen zur Aula: Die ersten Gäste strömten herein, um sich die besten Plätze unmittelbar vor der Bühne zu sichern, oft verbunden mit einem kurzen Abstecher zur Bar. Von Mainz, München, Nürnberg und Schwerin waren die Fans der Sängerin angereist, um ihr Idol in der besonderen, persönlichen Atmosphäre dieses Konzerts live zu begegnen.

Schon früh war die Stimmung ausgelassen, die Vorfreude im Raum deutlich spürbar. Während hinter dem noch geschlossenen Vorhang der letzte Soundcheck lief, füllte sich die Aula zunehmend. Von jungen Grundschulkindern bis hin zu älteren Konzertbesucherinnen und -besucher waren alle Altersgruppen vertreten: eine Konstellation, die bei Konzerten eher selten vorkommt. Für viele der jüngsten Gäste war der Abend sogar die erste Konzerterfahrung überhaupt und zugleich ein gelungener Einstieg in einem geschützten Rahmen. Passend dazu stand an diesem Abend vor allem eines im Mittelpunkt: Musik gemeinsam zu erleben und zu genießen.

Den musikalischen Auftakt machte die Band NOYSS, Gewinner der Kategorie U15 beim SRH School Band Award 2026. Mit spürbarer Spielfreude und starker Bühnenpräsenz heizten sie dem Publikum ordentlich ein. Im Anschluss übernahmen Giant Cat, die Siegerband der Kategorie Ü15, die Bühne und verwandelte sie mit ihrem energiegeladenen Sound kurzerhand in eine kleine Festivalbühne mit echtem Rockkonzert-Feeling. Beide Bands überzeugten mit einem abwechslungsreichen Mix aus bekannten Covern und englischsprachigen Eigenkompositionen und stimmten das Publikum bestens für den Main Act des Abends ein.
Nach einer kurzen Umbaupause war es schließlich so weit: In Jeans und rotem T-Shirt betrat Esther Graf gemeinsam mit ihrer zweiköpfigen Band unter großem Applaus die Bühne. Von Beginn an suchte sie immer wieder den direkten Kontakt zu ihren Fans, stellte Fragen, erzählte persönliche Anekdoten und reagierte spontan auf Zurufe aus dem Publikum.

Ein besonderer Moment entstand im Austausch mit der sechsjährigen Ella, dem jüngsten Gast des Abends. Esther Graf erzählte, dass sie in diesem Alter selbst davon geträumt habe, ein Superstar zu werden, und stimmte passend dazu kurz den Refrain von „The Best of Both Worlds“ aus der Serie Hannah Montana an. Generell war das Konzert geprägt von Bewegung und Energie: Wie von der Sängerin zu Beginn des Auftritts angekündigt, wurde getanzt, gesungen und jede Menge gesprungen.
Nach dem letzten Song nahm sich die Künstlerin schließlich noch Zeit für ihre glücklich strahlenden Fans, gab Autogramme und machte Fotos. Ein passendes Ende für einen rundum gelungenen Konzertabend.


